Haben Sie beim Betrieb Ihrer Website jemals Warnungen erhalten, dass Bilder die Ladegeschwindigkeit verlangsamen? Wenn Sie in Google PageSpeed Insights die Meldung „Bilder optimieren“ gesehen haben, bietet dieser Artikel die ideale Lösung für Sie.
Heute stellen wir eine Methode vor, mit der Sie die Bildgröße mithilfe von WebP, einem von Google entwickelten Bildformat der nächsten Generation, drastisch reduzieren können.
Dieser Artikel behandelt eine praktische Methode zur Konvertierung in WebP innerhalb von 10 Sekunden unter Verwendung des Tools Vivoldi sowie den detaillierten Prozess, bei dem ein 11,5 MB großes Bild in einem realen Test auf 741 KB reduziert wurde. Lassen Sie uns gemeinsam das Know-how zur Bildoptimierung untersuchen, das Blogger, Marketer und Website-Betreiber kennen müssen.
Warum steht WebP aktuell im Fokus?
WebP ist ein von Google entwickeltes Bildformat der nächsten Generation, das im Vergleich zu herkömmlichen JPG- oder PNG-Formaten eine überlegene Kompressionsrate aufweist. Der größte Vorteil besteht darin, die Dateigröße signifikant zu reduzieren und gleichzeitig eine hohe Bildqualität beizubehalten. Dies spart nicht nur Speicherplatz, sondern hat auch direkten Einfluss auf die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit der Website und die Steigerung der SEO-Leistung.

Insbesondere Google bewertet die Seitenladegeschwindigkeit als einen entscheidenden Faktor für das Suchranking. Große Bilddateien beeinträchtigen die Benutzererfahrung und sind in mobilen Umgebungen noch kritischer. Die Verwendung von WebP löst diese Probleme effektiv.
Die Kernvorteile von WebP
- Speicherplatzersparnis: 25-35% kleiner als JPG und bis zu 50% kleiner als PNG bei gleicher Qualität.
- Qualitätserhalt: Unterstützt sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Kompression, je nach Anwendungszweck wählbar.
- Transparenz-Unterstützung: Unterstützt Alphakanäle (transparenter Hintergrund) wie PNG, jedoch bei geringerer Dateigröße.
- SEO-Verbesserung: Schnellere Ladezeiten führen zu einem besseren Google-Ranking.
- Breite Browser-Unterstützung: Wird ab 2023 von über 95% der gängigen Browser unterstützt.
WebP-Konvertierung mit Vivoldi – Eine schrittweise Anleitung
Betrachten wir nun den Prozess der Bildkonvertierung in WebP mit Vivoldi. Der größte Vorteil ist, dass Sie direkt im Webbrowser arbeiten können, ohne eine separate Software installieren zu müssen.
Schritt 1: Bilder hochladen
Beim Zugriff auf die Vivoldi-Website werden Sie von einer intuitiven Drag-and-Drop-Oberfläche begrüßt. Ziehen Sie einfach die zu konvertierenden Bilder in den dafür vorgesehenen Bereich. Es ist möglich, mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen, was bei Massenverarbeitungen sehr effizient ist.

Schritt 2: Qualitätseinstellungen anpassen
Nach dem Hochladen der Bilder können Sie die Optionen zur Qualitätsanpassung überprüfen. Der entscheidende Punkt hierbei ist das Gleichgewicht zwischen Qualität und Dateigröße. Eine zu hohe Qualitätseinstellung verringert den Kompressionseffekt, während eine zu niedrige Einstellung zu sichtbaren Qualitätsverlusten führen kann.
In der Praxis empfehlen wir, die Standardqualitätseinstellungen beizubehalten. Diese bieten für die meisten Webbilder eine ausreichende Qualität bei optimaler Kompressionsrate. Sofern keine besonders hohe Auflösung für Portfolios oder Produktdetails erforderlich ist, erzielen Sie mit den Standardeinstellungen zufriedenstellende Ergebnisse.
Schritt 3: Bildgröße anpassen (Optional)
Vivoldi bietet auch eine Funktion zur Größenänderung (Resizing) an, die gleichzeitig mit der WebP-Konvertierung durchgeführt werden kann. Wenn das Original beispielsweise 4000×3000 Pixel groß ist, Sie für den Blog jedoch nur 1200×900 Pixel benötigen, kann dies in diesem Schritt erledigt werden.
Es gibt jedoch einen wichtigen Hinweis: Wenn das Originalbild kleiner ist als die eingestellte Größe, wird die Größenänderungsoption nicht angewendet. Das Vergrößern von Bildern führt zu Qualitätsverlusten und wird daher automatisch eingeschränkt.
Schritt 4: Konvertierung ausführen und herunterladen
Sobald alle Einstellungen abgeschlossen sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Konvertieren“. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit hängt von der Bildgröße und der Anzahl ab, ist jedoch bei typischen Blogbildern innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen. Nach der Konvertierung können Sie die optimierten WebP-Dateien herunterladen.

Praxistest-Ergebnisse: 11,5 MB → 741 KB, 90% Reduktion
Ergebnisse sind wichtiger als Theorie. Für das Experiment haben wir ein hochauflösendes JPG-Bild vorbereitet. Die Originalgröße betrug 11,5 MB, was für die Verwendung auf allgemeinen Blogs oder Websites eine Belastung darstellte.
📊 Konvertierungsergebnisse
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Originalgröße: 11,5 MB (JPG)
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Größe nach Konvertierung: 741 KB (WebP)
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Reduktionsrate: Ca. 93,6%
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Verarbeitungszeit: Ca. 3 Sekunden
Das Erstaunliche ist, dass trotz dieser drastischen Größenreduzierung mit bloßem Auge fast kein Qualitätsunterschied festzustellen ist. Selbst im direkten Vergleich der beiden Bilder war es schwierig, sie – abgesehen von minimalen Farbunterschieden – zu unterscheiden. Es wird eine für das Web ausreichende Qualität beibehalten, während die Ladegeschwindigkeit dramatisch verbessert wird.
Wie ist eine solche Kompression möglich?
WebP basiert auf dem VP8-Videocodec und kombiniert effizient prädiktive Kodierung und Transformationskodierung. Es ermöglicht die selektive Verwendung von verlustbehafteter Kompression für komplexe Bilder wie Fotos und verlustfreier Kompression für Bilder, bei denen Schärfe wichtig ist, wie Logos oder Grafiken.
WebP in Standardbilder zurückkonvertieren
Nach der Konvertierung in WebP kann die Situation entstehen, dass „doch wieder ein JPG benötigt wird“. Dies ist typischerweise der Fall, wenn bestimmte Plattformen oder Tools WebP nicht unterstützen oder ein Kunde eine JPG-Datei anfordert.
Vivoldi bietet auch eine Funktion zur Rückkonvertierung von WebP in Standardformate wie JPG oder PNG an. Interessanterweise bleibt die Optimierung auch bei der Rückkonvertierung erhalten. Dateien, die von WebP zurück in JPG konvertiert werden, sind oft kleiner als das ursprüngliche JPG.
Dies ist ein Effekt, der durch das Entfernen unnötiger Metadaten während des WebP-Prozesses und die Neukomprimierung des Bildes entsteht. Folglich ist die endgültige Datei, unabhängig vom Format, optimierter als das Original.
Praxis-Tipps: Wann und wie WebP verwenden?
Dringend empfohlene Anwendungsfälle
- Blog-Beiträge: Die Konvertierung von unterstützenden Bildern in WebP verbessert die Seitenladegeschwindigkeit erheblich.
- E-Commerce-Seiten: In Online-Shops mit vielen Produktbildern ist die Verwendung von WebP unerlässlich.
- News-/Magazin-Seiten: Hohe Bandbreiteneinsparungen bei bildlastigen Inhalten.
- Mobile Optimierung: Seiten mit vielen mobilen Nutzern sollten den Datenverbrauch durch WebP reduzieren.

Fälle, die Vorsicht erfordern
WebP ist kein Allheilmittel. Einige Einschränkungen sollten beachtet werden:
- Ältere Browser: Browser vor 2015 unterstützen WebP möglicherweise nicht (Fallback-Bilder erforderlich).
- Druckbilder: Für Druckerzeugnisse, die eine hohe Auflösung erfordern, sind TIFF oder hochwertiges PNG besser geeignet.
- Professionelle Bildbearbeitung: Programme wie Photoshop haben möglicherweise eine eingeschränkte WebP-Unterstützung.
Kosteneinsparung bei Servern
Aus Entwicklersicht ist die Senkung der Serverkosten ein weiterer Vorteil von WebP. Eine Reduzierung der Bildgröße um 90% bedeutet eine entsprechende Verringerung des Bandbreitenverbrauchs. Bei Websites mit hohem Traffic kann dies einen erheblichen Unterschied in den monatlichen Serverkosten ausmachen.
Beispiel: Eine Seite mit 10.000 Besuchern pro Tag, die durchschnittlich 5 Bilder pro Seite sehen. Wenn die durchschnittliche Größe pro Bild von 2 MB auf 200 KB sinkt, sparen Sie täglich etwa 90 GB Bandbreite. Im Monat sind das 2,7 TB, was bei Cloud-Diensten erhebliche Kosteneinsparungen bedeutet.
Wie unterscheidet sich Vivoldi von anderen Tools?
Es gibt viele WebP-Konvertierungstools auf dem Markt, von Open-Source-Bibliotheken bis hin zu kostenpflichtigen SaaS-Lösungen. Vivoldi zeichnet sich in diesem Umfeld durch einige Besonderheiten aus.
Vorteile
- Browserbasiert: Sofortige Nutzung ohne Softwareinstallation.
- Intuitive UI: Einfache Bedienung per Drag-and-Drop für jedermann.
- Stapelverarbeitung: Konvertierung mehrerer Bilder gleichzeitig.
- Bidirektionale Konvertierung: Unterstützt WebP ↔ JPG/PNG.
- Zusätzliche Optimierung: Größenänderung gleichzeitig mit der Konvertierung möglich.
Überlegungen
Vivoldi bietet grundlegende Bildkonvertierungs- und Resizing-Funktionen, wobei einige erweiterte Funktionen als kostenpflichtige Optionen angeboten werden. Für die einfache WebP-Konvertierung ist es daher ausreichend. Wenn Sie jedoch große Bildmengen in einem automatisierten Workflow verarbeiten oder eine API-Integration benötigen, sollten Sie zunächst Ihre Projektanforderungen prüfen.

SEO und Bildoptimierung: Die von Google bevorzugte Strategie
Abschließend betrachten wir den Einfluss der WebP-Nutzung auf SEO. Google quantifiziert die Nutzererfahrung durch Core Web Vitals und berücksichtigt dies im Suchranking. Der LCP (Largest Contentful Paint) misst dabei die Ladezeit des Hauptinhalts der Seite, und die Bildgröße hat darauf einen direkten Einfluss.
💡 SEO-Checkliste
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Bilder in WebP konvertieren zur Minimierung der Größe
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Verwendung geeigneter Dateinamen (z.B. bild-optimierung-guide.webp)
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Beschreibenden Text in Alt-Tags einfügen
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Bildabmessungen an die tatsächliche Anzeigegröße anpassen
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Lazy Loading anwenden
Allein durch die Verwendung von WebP lässt sich oft eine Steigerung des PageSpeed Insights-Scores um 10-20 Punkte beobachten. Besonders bei Blogs oder Online-Shops mit vielen Bildern zeigen sich drastische Verbesserungen.
Fazit: Überwältigende Ergebnisse mit 10 Sekunden Investition
WebP ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Die Website-Geschwindigkeit beeinflusst direkt die Benutzererfahrung, SEO und Konversionsraten, und die Bildoptimierung ist der Ausgangspunkt. Mit Vivoldi kann jeder ohne komplexes technisches Wissen in nur 10 Sekunden eine Bildoptimierung auf Expertenniveau durchführen.
Wir haben persönlich bestätigt, dass es möglich ist, die Größe von 11,5 MB auf 741 KB zu reduzieren – etwa 90% – und dabei die Qualität beizubehalten. Erzeugen Sie nun die gleichen Ergebnisse für Ihre Website.
Starten Sie heute: Wählen Sie Ihre 5 größten Bilder aus und konvertieren Sie sie in WebP. Vergleichen Sie Vorher und Nachher in PageSpeed Insights, und Sie werden eine überraschende Veränderung erleben. Eine schnelle Website bedeutet mehr Besucher und ein besseres Suchranking.
Bildoptimierung – schieben Sie es nicht länger auf. 10 Sekunden genügen.